Viele Marketingteams gehen davon aus, Briefings seien nur mit teuren Datenbanken möglich. Für redaktionelle Lageberichte gilt das nur teilweise.
Primärquellen zuerst
Pressemitteilungen der Marken, Jahresberichte, öffentliche Ausschreibungsunterlagen und Mitschnitte von Branchenpanels liefern oft mehr als aggregierte Trendcharts. Der Preis: Zeit und saubere Dokumentation.
Sekundärquellen mit Vorsicht
Fachartikel und Newsletter sind nützlich, wenn sie eigene Beobachtungen ergänzen — nicht ersetzen. Wir notieren stets das Originaldatum und prüfen, ob spätere Korrekturen erschienen sind.
Was wir bewusst weglassen
Anonyme LinkedIn-Gerüchte, undatierte Screenshots und „Brancheninsider“ ohne Zuordnung gehören nicht in ein Briefing, das Budgetentscheidungen stützen soll. Transparenz schlägt Vollständigkeit.
So entsteht ein Dossier, das auch Wochen später noch nachvollziehbar ist — und das Teams intern weitergeben können, ohne Erklärungslücken.